In der Wissenschaft dient das Dateisystem oft als de facto Datenbank, wobei Verzeichnisbäume die nullte Ordnung der wissenschaftlichen Datenstruktur darstellen. Es kann jedoch mühsam und fehleranfällig sein, direkt mit dem Dateisystem zu arbeiten, um heterogene Datensätze abzurufen und zu speichern. datreant macht die Arbeit mit Verzeichnisstrukturen und Dateien Pythonisch mit Treants: speziell gekennzeichnete Verzeichnisse mit unterscheidbaren Merkmalen, die entdeckt, abgefragt und gefiltert werden können. Treants können einzeln und aggregiert manipuliert werden, mit Mechanismen für granularen Zugriff auf die Verzeichnisse und Dateien in ihren Bäumen. Unterschiedliche Datensätze, die in jedem Format (CSV, HDF5, NetCDF, Feater usw.) im gesamten Dateisystem gespeichert sind, können somit als Metadatensätze von Treants manipuliert werden. datreant ist modular und erweiterbar gestaltet, um spezialisierte Anwendungen darauf aufzubauen, wobei MDSynthesis als Beispiel für die Arbeit mit Daten aus Molekulardynamiksimulationen dient.
http://datreant.org/