Verwendest du Google Ads und fragst dich, ob du auch Microsoft Ads schalten solltest? In diesem Video bin ich mit Navah Hopkins, Product Liaison bei Microsoft Advertising (und einer meiner PPC-Besties), und wir analysieren die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Schaltung deiner Anzeigen auf Google und Microsoft, damit du eine informierte Entscheidung für dein Unternehmen treffen kannst.
Hier ist eine kurze Zusammenfassung:
Wo deine Anzeigen angezeigt werden können
Während beide Plattformen über die Suche hinaus gewachsen sind, sind die Platzierungen etwas unterschiedlich.
Google Ads: Anzeigen werden in der Google-Suche (einschließlich Shopping-Anzeigen), auf Google-eigenen Plattformen (wie YouTube, Discover und Maps) und im umfangreichen Google Display-Netzwerk angezeigt.
Microsoft Ads: Deine Anzeigen können auf der Bing-SERPs (Suchergebnisseite) angezeigt werden, die Shopping-Anzeigen, Textanzeigen und einzigartige Multimedia-Anzeigen enthält. Sie werden auch auf Edge (dem Browser), Xbox, Partnerseiten wie DuckDuckGo, CTV-Platzierungen (wie HBO Max) und sogar in Spielen wie Candy Crush (aufgrund der Übernahme von Activision, Blizzard und King) geschaltet. Anzeigen können auch in Co-Pilot (Microsofts KI-Erlebnis) angezeigt werden.
Wesentliche Unterschiede im Targeting
Die meisten grundlegenden Targeting-Optionen wie Keywords und Zielgruppen sind sehr ähnlich, aber es gibt einige entscheidende Unterschiede:
Multimedia-Anzeigen: Microsofts Multimedia-Anzeigen auf der SERP haben eine separate Auktion von responsiven Suchanzeigen und sind für impression-basiertes Remarketing berechtigt – eine Funktion, die Google nicht anbietet. Das bedeutet, dass du Personen ansprechen kannst, die deine Anzeige gesehen haben, nicht nur die, die darauf geklickt haben.
Anzeigengruppenkontrollen: Microsoft bietet eine zusätzliche Granularität, indem Kampagneneinstellungen wie Standort-Targeting und Anzeigenschaltung auf Anzeigengruppenebene festgelegt werden können, was die Kampagnenstruktur vereinfachen kann.
B2B-Targeting: Microsoft ermöglicht es dir, LinkedIn-Zielgruppen (basierend auf Branche und Unternehmen) auf deine Suchkampagnen zu legen, was eine leistungsstarke Möglichkeit für B2B-Kleinunternehmen bietet, ihre professionelle Zielgruppe konform zu erreichen.
Berichterstattung: Microsoft hat immer die Sichtbarkeit von Suchpartnern bereitgestellt, sodass du genau sehen kannst, wo deine Anzeigen geschaltet werden. Dies ist entscheidend für das Verständnis der Leistung.
Wie du anfangen kannst
Wenn du ein Kleinunternehmer bist, der bereits Google Ads schaltet, kann der Einstieg bei Microsoft einfach sein, indem du die Importfunktion von Google, Meta oder sogar Pinterest nutzt.
Kleinere Budgets (ca. 1.000–2.000 USD/Monat bei Google): Du musst keinen großen Teil deines Budgets umleiten; Navah empfiehlt, 50 USD zum Testen zu finden. Konzentriere dich auf Multimedia-Anzeigen für hochwirksame visuelle Platzierungen, die keinen Klick erfordern, um Informationen zu vermitteln. Wenn du lokale Dienstleistungen anbietest, erkunde Professional Service Ads.
Größere Budgets (z.B. 5.000 USD+/Monat): Navah sagt, dass du sicher Performance Max (PMax)-Kampagnen importieren kannst, da Microsoft die von dir bereitgestellten Suchthemen wirklich respektiert. Überlege, eine "always-on"-Zielgruppenanzeige zu starten, um kostengünstig impression-basiertes Remarketing-Listen aufzubauen, insbesondere als Vorstufe zum Testen von CTV (Connected TV)-Platzierungen zur Schaffung einer massiven Markenbekanntheit.
Mein Fazit, als jemand, der ein Google Ads-Experte und ein Microsoft Ads-Neuling ist? Es ist ein "gleiche Sprache, anderer Dialekt"-Szenario – die Konzepte sind vertraut, aber die Nuancen sind unterschiedlich. Überlege, jetzt ein Bing Business-Profil einzurichten und den Microsoft Remarketing-Tag auf deiner Website zu installieren, um für zukünftige Werbung vorbereitet zu sein.
Hast du Fragen zum Wechsel oder zur Einrichtung deiner ersten Microsoft Ads-Kampagne? Lass es uns in den Kommentaren wissen!