Farbe ist eines der mächtigsten Werkzeuge im Design – aber auch eines der am meisten übersehenen, wenn es um Barrierefreiheit geht. Für Millionen von Nutzern können Farbentscheidungen in digitalen Produkten zu Verwirrung, Frustration oder vollständiger Unzugänglichkeit führen. Dennoch reduzieren viele Teams die Farbbarrierefreiheit auf eine einzige Frage: „Besteht der Kontrast?“
Dieser Vortrag stellt diese Checkbox-Denkweise in Frage.
Basierend auf UX-Forschung und realen Erfahrungen werden wir erkunden, wie Menschen tatsächlich Farbe wahrnehmen und damit interagieren – von Farbenblindheit und Sehbehinderung bis hin zu kognitiver Überlastung und kulturellem Kontext. Sie werden entdecken, was automatisierte Tools übersehen, und ein tieferes Verständnis dafür gewinnen, wie inklusives Design mit Zuhören beginnt, nicht nur mit Testen.
Gehen Sie mit einer neuen Perspektive auf Farbe, Inklusion und die menschliche Seite von Designsystemen nach Hause.
LERNZIELE:
— Lernen Sie, wie verschiedene Arten von visuellen Beeinträchtigungen und Kontexten die Fähigkeit der Nutzer beeinflussen, Farben zu interpretieren
— Verstehen Sie die Grenzen der ausschließlichen Abhängigkeit von automatisierten Kontrast-Tools oder WCAG-Konformität
— Entdecken Sie Forschungsmethoden, die echte Nutzerprobleme mit Farbe aufdecken (z. B. Usability-Tests, kontextuelle Befragungen)
— Sehen Sie Beispiele für inklusives Farbdesign, das durch Forschung und Nutzerfeedback inspiriert ist.